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Bienengesundheit |
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Österreich: Bienenvergiftungen durch Maisbeize halten an
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Meldung aus Heft 7/2010, Seite 3
Trotz verbesserter Sicherheitsmaßnahmen traten in Österreich wieder Bienenverluste durch die Maisbeize mit Neonicotinoiden im ähnlichen Ausmaß wie 2009 auf. Aus der Steiermark wurden mindestens 15, aus Oberösterreich 6 Fälle gemeldet. Die Symptome zeigten sich bereits am Tag nach der Maisaussaat. Die Bienen sind völlig orientierungslos und flugunfähig, sie weisen Verhaltensstörungen wie zum Beispiel Torkeln, Zittern, Hüpfen auf. Es finden sich tote Bienen mit ausgestrecktem Rüssel und auch mit Pollenhöschen. Rückstände von Neonicotinoiden wurden auch häufig in eingelagerten Pollen gefunden. Die Imker widersprechen den Behörden vehement, dass „die Beizung von Mais mit Neonicotinoiden (…) ein annehmbares Risiko für Bienen und Bienenbrut (sei)“. Nur ein endgültiges Verbot könne ein weiteres Bienensterben und, mit den Bienen, ein Sterben von vielen Insekten, Käfern und anderen Kleintieren in der Kulturlandschaft verhindern.
Quelle: Imkereizentrum Linz, www.imkereizentrum.at vom 1. Juni 2010
Gilbert Brockmann
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07.09.2010 00:54 Uhr
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